Schreibkompetenz: Zusammenfassungen
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Institut für Germanistik
Gerd Fritz
 

zu Problemtypen 3 - Satzverknüpfung: Musterlösungen

Aufgabe 1 - Lösung

  1. Dass dieser Satz meine Erkenntnis vergrößert, begründet, dass er ein synthetisches Urteil sein muss. → Brückenverb
  2. Dieser Satz muss ein synthetisches Urteil sein. Grund: Er vergrößert meine Erkenntnis. → Brückenausdruck.
  3. Dieser Satz muss ein synthetisches Urteil sein. Denn er vergrößert meine Erkenntnis. → Konjunktion
  4. Weil dieser Satz meine Erkenntnis vergrößert, muss er ein synthetisches Urteil sein. → Subjunktion
  5. Dieser Satz vergrößert meine Erkenntnis. Er muss daher ein synthetisches Urteil sein. → Proform
  6. Dieser Satz vergrößert meine Erkenntnis, weshalb er ein synthetisches Urteil sein muss. → w-Wort
  7. Dieser Satz muss ein synthetisches Urteil sein. Er vergrößert nämlich meine Erkenntnis. → Partikel
  8. Wegen der Vergrößerung meiner Erkenntnis muss dieser Satz ein synthetisches Urteil sein. → Präposition




















Aufgabe 2 - Lösung

Mit immer wenn, dann signalisiert Keller einen konditionalen Zusammenhang. Mit diesem konditionalen Zusammenhang drückt er die Regularität aus, um die es in diesem Abschnitt geht. Mit sondern signalisiert Keller einen adversativen Zusammenhang. Er weist damit auf ein mögliches Missverständnis hin: Eine Regularität ist noch keine Regel. Mit denn signalisiert er einen Begründungszusammenhang. Eine Regularität ist deshalb noch keine Regel, weil man bei einer Regularität keinen Fehler machen kann, wohl aber bei der Befolgung einer Regel. Mit wenn signalisiert Keller eine Konditionalbeziehung, mit der er sein illustrierendes Fallbeispiel einführt (nehmen wir den Fall, dass ...). Mit sondern signalisiert Keller parallel zum ersten Mal wieder einen adversativen Zusammenhang. Auch hier unterscheidet er zwei Fälle, die man nicht verwechseln sollte: die Inkonsequenz bei der Einhaltung einer Regularität und den Fehler beim Befolgen einer Regel.





















Aufgabe 3 - Lösung

Obwohl nach Maier (2003, 17) in neueren bedeutungstheoretischen Diskussionen immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass die grundlegende Einheit für die Bedeutungstheorie der Satz sein müsse, hat sich seiner Auffassung nach im Rahmen der kognitiven Semantik die traditionelle Beschränkung auf die Bedeutung von Wörtern durchgesetzt.