Anita Bader

Melanie Berg

Jörg Bergmann

Iris Bons

Kai Bremer

Hans Jürgen Bucher

Michel Caillieux

Malgorzata Dynkowska /
Anna Wolanska-Köller

Helmuth Feilke

Fiona Fritz

Thomas Gloning

Mathilde Hennig /
Melanie Löber

Hans Jürgen Heringer

Götz Hindelang /
Werner Zillig (Hg.)

Franz Hundsnurscher

Andreas Jucker

Dennis Kaltwasser

Werner Knapp

Gerhard Kurz

Katrin Lehnen

Henning Lobin

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Manouchehr Moshtagh Khorasani

Manfred Muckenhaupt

Joybrato Mukherjee

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Robert Schäflein-Armbruster

Csilla Puskas /
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Jörg Riecke

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Thomas Schröder

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Johannes Schwitalla

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Gernot Stegert

Torsten Steinhoff

Bruno Strecker

Oliver Trübestein

Anja Voeste

Martin Wachtel

Tilo Weber

Edda Weigand

Monika Wingender

Werner Zillig

 
Helmuth Feilke
„Aller guten Dinge sind drei“ – Überlegungen zu Textroutinen & literalen Prozeduren
Der Beitrag stellt vorläufige Überlegungen zu literalen Prozeduren vor. Prozeduren sind das Dritte zwischen Prozess und Produkt: Sie sind stabile und wiederkehrende Elemente in Schreibprozessen, und sie sind kompositionelle und flexible Elemente in Texten als Produkten. Zum Beispiel: ein Thema in Aspekte gliedern, Spannung erzeugen, mögliche Einwände in die eigene Argumentation integrieren, fremde Äußerungen in den eigenen Text einbeziehen u.a.m. Literale Prozeduren werden sie dann, wenn sie in ihrer Ausprägung in besonderer Weise auf Probleme der Produktion und Rezeption von Schrifttexten bezogen sind.
In einer kompetenzbezogenen Sicht sind Prozeduren sprachliche Verfahren zur Textkonstitution. Sie sind in der Regel domänen- und funktions- bzw. sortentypisch in besonderer Weise sprachlich ausgeprägt. Das Stabile von Prozeduren erkennt man an der wiederkehrenden Konstellation von Elementen. Sie können als Ausdrucksmuster schwach oder auch stärker grammatikalisiert sein und verbinden sich mit einem Gebrauchsschema. Literale Prozeduren sind eine didaktisch relevante Kategorie: Es können empirisch Grade der Beherrschung von Prozeduren unterschieden werden. Sie sind lern- und lehrbar. Der Erwerb ist kaum erforscht.

Empfohlene Zitierweise: Feilke, Helmuth (2010): „Aller guten Dinge sind drei“ – Überlegungen zu Textroutinen & literalen Prozeduren. In: Fest-Platte für Gerd Fritz. Hg. und betreut von Iris Bons, Thomas Gloning und Dennis Kaltwasser. Gießen 17.05.2010.
URL: http://www.festschrift-gerd-fritz.de/files/feilke_2010_literale-prozeduren-und-textroutinen.pdf.