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Götz Hindelang /
Werner Zillig (Hg.)

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Werner Zillig

 
Werner Zillig
Die Sprache deutscher Schlagertexte
Schlagertexte sind Texte zwischen den philogischen Forschungsgebieten. Für die literaturwissenschaftlichen Forschungen, die sich, in einer durchaus vorhandenen Tradition, mit Liedertexten beschäftigen, sind sie zu trivial. Die Linguistik sieht darin keinen Aufgabenbereich, eben weil diese Hervorbringungen sehr spezieller Dichter, eben den ›Schlagertextern‹, eher dem Gedicht nahe stehen und also in den Bereich der Literaturwissenschaft fallen. Dabei hat die neuere Sprachwissenschaft mit ihrem pragmatischen Begriff der ›Sprechsituation‹ oder hier: der ›Singsituation‹ durchaus Instrumente, um Schlagertexte zu analysieren. Die Analyseinstrumente müssen freilich in bestimmten Punkte verändert und dem Gegenstand anpasst werden. Darüber hinaus ergibt sich die Aufgabe, die Bezeichnung ›Schlagertext‹ mit bestimmten Melodie-Text-Kombinationen in Verbindung zu setzen und also der Frage nachzugehen: ›Was ist ein Schlager und wo sind die Grenzen des Schlagers hin zu anderen Lied und Gesangsformen?‹ Das ist eine durchaus wichtige Frage für die Semantik.
In dem Beitrag geht es dem entsprechend zunächst darum, in einer semantischen Analyse die Bezeichnungen Schlager und Schlagertext genauer zu bestimmen, sodann die Texttpyen-Eigenschaften von Schlagertexten über die die sprachlichen Besonderheiten herauszuarbeiten, um dann mit Hilfe eines pragmatischen Situationsmodells den Schlager als Spiegel oder Verzerrspiegel der jeweiligen gesellschaftlichen Wirklichkeit darzustellen.
>> Der Beitrag wird in nächster Zeit hier verfügbar sein.